Schweißnähte polieren

Schweißnähte polieren

Wie lassen sich Schweißnähte polieren?

Schweißnähte lassen sich mit verschiedenen Methoden polieren. Für aufgeworfene oder scharfkantige Schweißnähte bietet sich Nassschleifpapier als ideale Lösung zum Polieren an. Dünne und nicht scharfe Schweißnähte kann man einfach mit Zitronensäure polieren. Alternativ kann man zum Polieren auch Essigsäure verwenden.

1. Mit Nassschleifpapier polieren

Ideale Lösung für dicke und aufgewölbte Schweißnähte
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Möchte man dickere, aufgewölbte Schweißnähte polieren, bietet sich Nassschleifpapier als ideale Lösung an. Ob man maschinell oder von Hand poliert, ist dabei unerheblich. Wichtig ist hauptsächlich, dass man mit einer sehr feinen Körnung beginnt und so verhindert, dass man die Schweißnaht beim Polieren zerkratzt. Vor dem Finish sollte man versuchen, die Schweißnaht auf die Höhe de anderen Metallflächen zu polieren.

2. Mit Zitronensäure polieren

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Dünne, nicht aufgewölbte Schweißnähte kann man mit Zitronensäure polieren. Dazu nimmt man ein fusselfreies Tuch, auf das man eine kleine Menge der Zitronensäure aufträgt. Nun streicht man die Schweißnaht damit ein und poliert sie anschließend mit einem trockenen Tuch in kleinen Kreisbewegungen auf Hochglanz. Wichtig: Zitronensäure sollte nicht einziehen, sodass man umgehend nach der Auftragung mit dem Polieren beginnen muss.

3. Mit Essigsäure polieren

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Eine Alternative zum Polieren von Schweißnähten ist Essigsäure. Ist die Schweißnaht glatt und dünn, kann man sie mit ein wenig Essigsäure auf Hochglanz polieren. Eine kleine Menge, die man auf ein trockenes fusselfreies Tuch gibt, reicht für den Poliervorgang völlig aus. Nachdem man die Schweißnaht mit Essigsäure benetzt hat, poliert man sie in kleinen und gleichmäßigen Kreisbewegungen einfach auf Hochglanz.

Video: Schweißnähte polieren

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Tipp: Schweißnähte vorm Polieren abschleifen

Sind die Schweißnähte dick und rau, sollte man sie unbedingt vor dem Polieren schleifen. Es ist nicht möglich, eine raue und aufgewölbte Schweißnaht zu polieren und dabei auszuschließen, dass sich Fusseln des Poliertuchs anhaften. Um die Schweißnaht nicht zu beschädigen, schleift man sie am besten von Hand oder bei sehr niedriger Umdrehung mit der Maschine ab. Anschließen kann poliert werden.

Häufig gestellte Fragen

In diesem Fall geht man der Ursache auf den Grund. Dicke Schweißnähte werden vor dem eigentlichen Polieren abgeschliffen. Gleiches gilt für dünne, sehr raue Nähte. Wenn sich auch feine Schleifnähte nicht polieren lassen, sollte man dafür eine andere Poliermethode wählen.
Sind die Nähte flach, kann man sie ohne Schwierigkeiten mit Metallpolitur polieren. Doch bei aufgeworfenen Schweißnähten mit scharfen oder rauen Kanten sollte man darauf besser verzichten. Durch alleiniges Polieren lassen sich die Aufwürfe und die Grate nicht wirklich vollständig abtragen.
Nein, wenn die Schweißnaht sehr dick ist, sollte man sie im Vorfeld abschleifen. Anderenfalls bleiben die Grate scharf und der Aufwurf ist nicht entfernbar. Beim Abschliff sollte man vorsichtig sein und eine geringe Drehzahl nutzen, damit die Schleifnaht nicht reißt.
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