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Laminat verfugen

Laminat verfugen

Wie lässt sich Laminat verfugen?

Laminat lässt sich auf verschiedene Arten verfugen. Ideal ist Laminat- und Parkettdichtstoff, der speziell für Dehnungs- und Anschlussfugen hergestellt wird. Auch Bausilikon in der Farbe des Laminats kann zur Verfugung verwendet werden. Alternativ nutzt man Acryl und überstreicht es einfach.

1. Mit Parkettdichtstoff verfugen

Ideal für die Dehnungsfugen im Laminat
Ponal Parkett & Laminat Fugenfüller
Ponal Parkett & Laminat Fugenfüller, Parkettdichtstoff, wasser-, lösemittel- und silikonfrei, 280 ml Kartusche, für Dehnungs- und Anschlussfugen, dauerelastisch
für 12,45 Euro
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Ideal für die Dehnungsfugen im Laminat
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Wenn man Laminat verfugen möchte, ist Laminat und Parkettdichtstoff ideal für alle Dehnungs- und Anschlussfugen geeignet. Nachdem man die Fugen gereinigt hat, trägt man den Dichtstoff direkt aus der Kartusche in einem gleichmäßigen Streifen auf die Fuge auf. Anschließend nimmt man den Rakel und glättet die Fläche. Sollte ein wenig Fugenfüller auf das Laminat gelangen, lässt er sich nach Trocknung leicht entfernen.

2. Mit Silikon verfugen

Optimal geeignet, in vielen Farben erhältlich
fischer Bausilikon
fischer Bausilikon, 310 ml Kartusche, in verschiedenen Farben erhältlich, witterungs- und nässebeständig, dauerhaft elastisch, geruchsarm, schnelltrocknend
für 14,55 Euro
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Laminat kann man problemlos auch mit Bausilikon verfugen. Hier empfiehlt es sich, eine Farbe passend zum Laminatboden zu wählen. Nun trägt man das Silikon auf die sauberen und trockenen Dehnungsfugen und Anschlussfugen auf. Je gleichmäßiger man bei der Auftragung arbeitet, umso einfacher lässt sich das Bausilikon anschließend mit dem Rakel glätten. Überreste können nachträglich mit dem Cuttermesser einfach abgeschnitten werden.

3. Mit Acryl verfugen

Alternative, überstreichbare Fuge
fischer Acryldichtstoff
fischer Acryldichtstoff, geruchsarm, 310 ml Kartusche, bauelastisch, verschiedene Farben erhältlich, geruchsarm, überstreichbar
für 8,49 Euro
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Alternativ verfugt man Laminat mit Acryl. Die Methode empfiehlt sich vor allem bei Laminat mit ungewöhnlichen Farben oder Mustern. Denn gegenüber anderen Fugenfüllern bietet Acryl den Vorteil, dass man es überstreichen und somit farblich auf den Boden anpassen kann. Die Auftragung erfolgt aus der Kartusche und wird möglichst gleichmäßig vorgenommen. Dann streicht man das Acryl mit dem Rakel völlig glatt.

Video: Laminat verfugen

Videounterschrift Lorem Ipsum

Tipp: Die Verfugung sollte zwingend mit einem bauelastischen Fugenfüller erfolgen

An den Wandübergängen und in größeren Räumen auch im Bodenbelag selbst sind Fugen notwendig. Auch wenn es sich bei Laminat um einen beschichteten Belag handelt, besteht der Boden zum Großteil aus Holz. Laminat quillt und schwindet, sodass beweglich verfugte Dehnungsfugen unerlässlich sind. Nur dauerhaft elastische Füllmaterialien kommen für die Verfugung der Wandanschlüsse und für die Dehnungsfugen im Raum in Frage.

Häufig gestellte Fragen

Das passiert nur, wenn man die Fugen mit einem ungeeigneten Mittel füllt. Da Laminat quillt und schwindet, sollte man keine statische Verfugung vornehmen. Reißt die Fuge, muss die Fugenfüllung entfernt und die gesamte Fuge noch einmal neu (dehnbar) gefüllt werden.
Die Möglichkeit besteht durchaus, bietet sich aber am ehesten für Anschlussfugen an. Denn mitten im Raum würde ein Korkstreifen oder auch eine Leiste zum unerwünschten Blickfang werden. Daher sollte man Fugen im Laminat in Sichtbereichen immer mit bauelastischem Material verfugen.
Wenn ein Raum mehr als 8 m breit oder 12 m lang ist, benötigt man bei der Verlegung von Laminat eine Dehnungsfuge. Bei Räumen ab 25 m Länge / Breite sind mehrere Dehnungsfugen nötig. Bis 20 m² reichen Wandanschlussfugen aus.

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