Terrassentür abdichten
Wie dichte ich meine Terrassentür ab?
Fürs Abdichten der Terrassentür ist entscheidend, an welcher Stelle Raum zu schließen ist. Der Spalt unter der Tür lässt sich mit einer Bürstendichtung schließen. Dichtungsband ist für Spalte zwischen Tür und Türrahmen. Der Türrahmen selbst kann mit Bauschaum abgedichtet werden.
1. Bürstendichtung an Tür anbohren
Eine häufige Schwachstelle von Türen ist der Spalt zum Boden hin. Hier entsteht Zugluft, die viel Energie entzieht, weshalb der Spalt geschlossen werden muss. Gut geeignet ist für diesen Zweck die Bürstendichtung. Die Bürsten sind gerade für eine Terrasse gut geeignet, da sie robust gegenüber den Witterungsbedingungen sind. Außerdem halten Sie Ungeziefer fern, was ein weiterer Vorteil vom Abdichten ist.
2. Dichtungsband am Türrahmen anbringen
Eine zweite Stelle, die für Zugluft sorgen kann, ist ein Abstand zwischen Türrahmen und Tür. Nur wenn die Tür genau anliegt, sind alle Spalte geschlossen. Um den Raum dennoch abdichten zu können, kann zusätzlich Dichtungsband aufgeklebt werden. Das Band ist selbstklebend und wird nach dem Zurechtschneiden einfach auf den Türrahmen gedrückt. Für die Schnitte reicht der Griff zur Schere.
3. Türrahmen mit Bauschaum abdichten
Geht es darum, dass der Raum zwischen Türrahmen und Wand beim Hausbau abgedichtet werden muss, so ist Bauschaum das richtige Material. Dieser wird in den Hohlraum gespritzt und dehnt sich direkt aus. Der Bauschaum kann im Anschluss beispielsweise verputzt und mit Tapeten versehen werden. Direkt am Türrahmen lässt sich gut mit Silikon arbeiten, sodass der Türrahmen komplett geschlossen wird.
Wenn Sie nicht genau wissen, wo die undichte Stelle an ihrer Tür ist, so greifen Sie zu einem Trick. Legen Sie ein Blatt an unterschiedlichen Stellen zwischen Tür und Türrahmen und schließen Sie die Tür. Lässt sich das Blatt leicht herausziehen, so sollte Dichtband angebracht werden. Ist das Blatt kaum zu entfernen, ist die Tür an der Stelle ausreichend abgedichtet.