Stahl lässt sich mit verschiedenen Methoden polieren. Ideal ist ein Polieraufsatz für die Bohrmaschine, da man hier deutlich weniger Kraft und Zeit benötigt. Auch mit Polierpaste kann man matten Stahl auf Hochglanz polieren. Alternativ bietet sich sehr feinkörniges Schleifpapier an.
Stahl in jeglicher Form wird im Idealfall mit einem Polieraufsatz maschinell poliert. Dazu setzt man die Bohrmaschine mit dem Aufsatz im 45-Grad-Winkel zur vorherigen Schleifrichtung an und nutzt eine niedrige Drehzahl. Beim Polieren des Stahls kann man leichten Druck ausüben und sollte sich langsam vorarbeiten. Wichtig ist dabei, dass man alle Bereiche der Oberfläche mindestens 2 Minuten lang gleichmäßig poliert.
Eine andere Möglichkeit zum Polieren von Stahl ist Polierpaste. Sie kann beim maschinellen Polieren verwendet werden, eignet sich aber auch optimal für eine Politur von Hand. Dafür nimmt man sich ein trockenes Tuch und trägt eine kleine Menge Polierpaste auf. Nun beginnt man mit leichtem Druck und kleinen Kreisbewegungen (keinesfalls geradlinig polieren), die Oberfläche des Stahls auf Hochglanz zu polieren.
Alternativ kann man Stahl mit feinkörnigem Schleifpapier polieren. Zum Polieren eignen sich Schleifpapiere ab Körnung 2000. Man nimmt einen Schleifklotz, spannt das Papier auf und poliert den Stahl nun entgegengesetzt der ursprünglichen Schleifrichtung. Mit ein wenig handwerklichem Geschick ist es möglich, Stahl in kleinen, kreisenden Bewegungen auf Hochglanz zu polieren. Wichtig ist, dass man mit feinkörnigem Schleifpapier beim Polieren nicht aufdrückt.
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Würde man Stahl in der Schleifrichtung polieren, könnte es zur Hervorhebung von vorhandenen Riefen und anderen Unebenheiten kommen. Um dieses Problem im Vorfeld zu vermeiden, sollte man Stahl grundsätzlich in einem Winkel von 45 Grad zur Schleifrichtung polieren. Auch kreisförmiges Polieren empfiehlt sich. Wichtig ist hauptsächlich, dass man beim Polieren des Stahls keinesfalls der Schleifrichtung folgt und die Riefenbildung begünstigt.