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Waschbetonplatten verfugen

Waschbetonplatten verfugen

Wie lassen sich Waschbetonplatten verfugen?

Waschbetonplatten lassen sich mit verschiedenen Methoden verfugen. Am einfachsten ist die Verfugung mit Fertigfugenmörtel, da man ihn direkt aus der Verpackung auftragen kann. Man kann Fugensand mit Beton mischen und anschließend Wasser aufsprühen. Auch klassischer Fugenmörtel ist eine gute Alternative.

1. Mit Fertigfugenmörtel verfugen

Ideale Lösung, da ohne Mischen anwendbar
MEM Fix-Fertig-Fugenmörtel
MEM Fix-Fertig-Fugenmörtel, anwendungsfertig im 12,5 kg Eimer, witterungsbeständig, gegen Unkrautbewuchs, steingrau
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Wenn man Waschbetonplatten fest und einfach verfugen möchte, ist Fertigfugenmörtel bestens für das Projekt geeignet. Der Vorteil ist, dass man den anwendungsfertigen Mörtel ohne Kenntnisse zum Anmischen von Fugenmasse verwenden kann. Nachdem die Waschbetonplatten verlegt sind, nimmt man eine Maurerkelle und trägt den Fertigfugenmörtel direkt aus dem Eimer auf. Die Einarbeitung in die Fugen unterscheidet sich nicht von klassischen Verfugungen.

2. Mit Fugensand verfugen

Optimal, mit Beton gemischt bei Feuchtigkeit härtend
25kg Fugensand Keine organischen Bestandteile absolut unkrauthemmend Quarzsand 0
25kg Fugensand Keine organischen Bestandteile absolut unkrauthemmend Quarzsand 0,3-0,8mm gewaschen, feuergetrocknet, gesiebt
für 19,98 Euro
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Eine andere Möglichkeit zum Verfugen von Waschbetonplatten ist Fugensand. Damit er bei Wind und Wetter hält, wird er im Verhältnis 2:1 mit Zement gemischt. Das Anrühren einer Masse mit Wasser ist nicht nötig. Man kehrt das Fugensand-Zementgemisch trocken in die Fugen der Waschbetonplatten ein. Anschließend kann man den Aushärtungsprozess beschleunigen, indem man die Fugen mit einer kleinen Menge Wasser besprüht.

3. Mit klassischem Fugenmörtel verfugen

Eine gute Alternative
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Knauf Flexfuge universal, 5 kg Basalt, schnelltrocknender Fugenmörtel auf Zement-Basis, nach Trocknung wetterfest und robust
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Eine Alternative zum Verfugen von Waschbetonplatten ist klassischer Fugenmörtel. Das Anmischen nimmt man nach den Angaben des Herstellers vor, sodass eine zähflüssige, mit der Kelle aufzutragende Mischung entsteht. Ist der Fugenmörtel zu flüssig, bilden sich nach dem Aushärten Risse. Ist er zu fest, lässt er sich nur mit hohem Kraftaufwand in die Fugen zwischen den Waschbetonplatten einreiben. Maurerkenntnisse sind von Vorteil.

Video: Waschbetonplatten verfugen

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Tipp: Wenn klassisch mit Rüttelplatte verfugt wird, sollte man eine Gummimatte unter der Rüttelplatte befestigen

Damit die Fugen fest und dicht sind, empfiehlt sich bei allen eigenen Mischungen die Verwendung einer Rüttelplatte. Doch Waschbetonplatten sind empfindlich und können im schlimmsten Fall brechen, wenn der Rüttler zum Einsatz kommt. Dieses Problem lässt sich sehr einfach umschiffen. Man nimmt eine Anti-Rutsch-Matte für Waschmaschinen und befestigt sie mit Panzertape unter der Rüttelplatte. Waschbetonbrüche oder Kratzer können nicht entstehen.

Häufig gestellte Fragen

Das Problem kann man bei Fertigfugenmörtel generell ausschließen. Hat man seine Fugenmasse selbst angemischt, war in diesem Fall zu viel Wasser im Spiel. Ziehen sich Fugen zusammen (was der Grund für den Materialbruch ist), war die Fugenmasse einfach zu flüssig.
Die Möglichkeit besteht zwar, doch empfehlenswert ist diese Methode zum Verfugen von Waschbetonplatten nicht. Nur durch das Anmischen mit Zement oder Beton und die nötige Feuchtigkeit erhält der Fugensand die Festigkeit, die für wasserdichte, trittfeste und windbeständige Verfugungen nötig ist.
Ja, die Verlegung von Waschbetonplatten ohne sichtbare Fugen ist durchaus möglich. Dennoch sollte man wissen, dass die Übergänge zwischen den Platten immer verfugt werden müssen. Die Fugen sind zwar nicht wirklich sichtbar, doch die Verfugung dient dem Halt der Waschbetonplatten.

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